Gib dich zufrieden und sei stille

Gib dich zufrieden und sei stille
In dem Gotte deines Lebens;
In ihm ruht aller Freuden Fülle,
Ohn ihn mühst du dich vergebens.
Er ist dein Quell und deine Sonne,
Scheint täglich hell zu deiner Wonne.
Gib dich zufrieden.

Er ist voll Lichtes, Trosts und Gnaden,
Ungefärbtes, treuen Herzens;
Wo Er steht, tut dir keinen Schaden
Auch die Pein des größten Schmerzens.
Kreuz, Angst und Not kann Er bald wenden:
Ja, auch den Tod hat Er in Händen.
Gib dich zufrieden.

Paul Gerhardt, 1607-1676

 

 

Und dann sah ich sie.

Die schneebedeckte Landschaft schob sich entlang der Fenster, die ersten Sonnenstrahlen glitzerten über den Feldern. Der Zug war halb voll und es roch leicht nach Kaffee, oder zumindest bildete ich es mir ein. Ein paar Leute plauderten in angenehmer Lautstärke. Ich verstand die Sprache nicht. Und dann sah ich sie. Dort am anderen Ende des Waggons saß sie. Einen roten Mantel hatte sie, eine bunte Haube. Hübsch sah sie aus. Die nächste Station war Nischnewartowsk. Wann genau wir dort ankamen, das wusste ich nicht. Der Zug hatte keine Anzeige, auch sagte niemand etwas durch. Man fuhr einfach, völlig zeitlos und entkoppelt. Man konnte nur schätzen, wann es soweit war. Durch die Fenster spürte man buchstäblich die Wärme der schwachen Sonnenstrahlen.

Früh am Morgen

Wer früh am Morgen
die Sonne erblickt,
denkt nicht an Kummer und Sorgen,
freut sich am Morgenrot und hüpft aus den Federn.

Lauscht den Vögeln
und dem knurrenden Magen.
Fragt sich, was wohl im Kühlschrank wartet.
Singt unter der Dusche und träumt vor sich hin.

 

Oh Mannn, Erik ich kann nicht dichten :DDDDDD
Wie geht’s dir denn so? Wir haben in letzter Zeit so wenig geteilt. Keine Mahlzeit, keine Gespräche ohne Strom. Können wir weit, weit weg von hier gehen? Weit, weit weg von der Zivilisation? Wie siehst du nochmal aus? Wie klingt deine Stimme? Und dein Lachen? Wieso ist jetzt noch nicht Weihnachten? Ich hab nämlich etwas lustiges für dich gefunden.
Schreib mir mal wieder:)

Nachtigall

Was ich jetzt eigentlich noch tun sollte… und was ich gerade wirklich tue.. dieser Unterschied ist in etwa so groß wie Tag und Nacht.
Ich sollte schon längst schlafen. Oder zumindest endlich meine Bewerbungen fertig machen. Wer weiß, wie weit die Deadlines noch entfernt sind.. das weiß man ja irgendwie nie.
Aber nein. Stattdessen höre ich Respighi (https://www.youtube.com/watch?v=Qk1WtIjF9Jw) und träume vor mich hin.
Melo, meloischer, Melodie.
Ich will dieses Stück spielen! Ich habe schon so lange kein richtiges Stück mehr auf dem Klavier geübt…Manchmal reichts mir wirklich! Aber das interessiert ja keinen. Dann kan ich selbst schauen, wie ich am besten zur nächsten Schaukel finde.
Ich will über meinen eigenen Schatten springen. Diszipliniert sein, egal, ob ich will oder nicht. Mich einfach selbst überlisten, mich selbst zwingen. Warum ist mir das so selten möglich? Bin ich zu schwach? Oder sind meine Ideen und meine Gedanken zu stark? Einfach schlafen und morgen früh aufstehen, fleißig sein und mit der Sonne lächelnd in den Tag hineinstarten. Voller Energie und Lebensfreude. Gute Nacht=)

Der Morgen

Heute wachte ich wunderbar mit dem hellen Sonnenlicht in der Früh auf. Obwohl es nur sechs Stunden Schlaf waren, war ich, als ich um sieben Uhr aufwachte, angenehm munter. Das fühlte sich richtig gut an. Jetzt müsste man sich nur noch vornehmen, jeden Tag mit der Sonne aufzustehen. Dann wäre der Tag optimal genutzt – das Licht, die Energie, der natürliche Rhythmus. Es ist so schön draußen! Und ich liebe den Morgen.
🙂