Ich bin glücklich.
Ich bin glücklich, schreibe ich in mein Tagebuch, während ich durch die Stille Nacht nach Hause wandere. Meine Gedanken schweifen noch nach, mein Gesicht lächelt. Ich höre das Lachen noch in meinen Ohren, die Unbekümmertheit. Es war so schön! Ein bisschen genieße die laue Sommerluft noch, dann werde ich tot ins Bett fallen. Aber glücklich.

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Nachtigall

Was ich jetzt eigentlich noch tun sollte… und was ich gerade wirklich tue.. dieser Unterschied ist in etwa so groß wie Tag und Nacht.
Ich sollte schon längst schlafen. Oder zumindest endlich meine Bewerbungen fertig machen. Wer weiß, wie weit die Deadlines noch entfernt sind.. das weiß man ja irgendwie nie.
Aber nein. Stattdessen höre ich Respighi (https://www.youtube.com/watch?v=Qk1WtIjF9Jw) und träume vor mich hin.
Melo, meloischer, Melodie.
Ich will dieses Stück spielen! Ich habe schon so lange kein richtiges Stück mehr auf dem Klavier geübt…Manchmal reichts mir wirklich! Aber das interessiert ja keinen. Dann kan ich selbst schauen, wie ich am besten zur nächsten Schaukel finde.
Ich will über meinen eigenen Schatten springen. Diszipliniert sein, egal, ob ich will oder nicht. Mich einfach selbst überlisten, mich selbst zwingen. Warum ist mir das so selten möglich? Bin ich zu schwach? Oder sind meine Ideen und meine Gedanken zu stark? Einfach schlafen und morgen früh aufstehen, fleißig sein und mit der Sonne lächelnd in den Tag hineinstarten. Voller Energie und Lebensfreude. Gute Nacht=)