Unbekanntes Land

Ich weiß noch nicht mal, ob ich morgen oder übermorgen dort ankommen werde… Übermorgen wäre besser. Viiiiieeel besser.
Neue Noten, neue Leute. Ich weiß noch nicht mal genau, wooo ich hinfahre.. So ungeplant war ich noch nie..
Und ich habe wirklich keine Ahnung, was da auf mich zukommt.
Habe ich die Energie, mich auf neue Leute einzulassen? Will ich das wirklich? Jetzt? Ich würde lieber zu Hause bleiben und mir die Decke über den Kopf ziehen. Wieso denken immer alle, dass ich gaaar keine Probleme damit habe, mich neuen Leuten zu öffnen und auf diese zuzugehen? Ja, es stimmt schon oft. Aber es kostet manchmal eine ungeheure Überwindung. Ja, auch mich! Vor allem komme ich dort mindestens einen Tag später an, als alle anderen, die bis dahin schon supergute Bekannte sind.. Und ich muss mir dann alles erkämpfen. Ich. Die Neue. Die es sich leistet zu spät zu kommen. Pffff.
Außerdem bin ich eine Aushilfe. Vielleicht kennen sich alle anderen schon.

Und dann bin ich noch nicht mal perfekt vorbereitet, was meine Unsicherheit bestimmt nicht verringern wird.

Ach ja. Ich bin eben auch nur ein Mensch. Und wenn die kommende Woche bedeutet, dass ich viel Zeit für mich und zum Üben habe, hätte ich eigentlich auch nichts dagegen 🙂

NEW YORK

Eine Stadt der Gegensätze.

Eine Stadt der Fröhlichen und der Traurigen,

der Armen und der Reichen.

 

Eine verwirrende Stadt.

Groß und prunkvoll.

Der Einzelne geht fast verloren.

Einsam allein.

Allein einsam.

Und doch unter Leuten.

Die niemand kennt.

Die nicht lange bleiben.

Manche von ihnen.

 

Man finde leicht Arbeit, heißt es.

Nur. Was für Arbeit?

Stundenlang herumstehen und Flyer verteilen?

Für einen Hungerlohn?

Oder reicht es doch zum Leben?

Ist es genug für ein Dach über dem Kopf?

In dieser teuren Stadt?

 

NEW YORK – ein (Alb)traum?