Freude

Wenn einem, so ganz unverhofft, plötzlich die Freude überkommt!
Wahrscheinlich ein recht zufälliger Zusammenfall mehrerer freudiger Kleinigkeiten.
Eine neue Waschmaschine. Die Wohnung geputzt. Gut gearbeitet, auf die erste Probe ausreichend vorbereitet. Ordnung. Freunde in der WG. Eigentlich weiß ich nicht, was es ist, aber ich kann vor Freude hüpfen. Ein Lächeln im Gesicht. Jetzt noch ein Stündchen tröten.
Smileys.
😀
🙂

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Schon wieder!

Ja, schon wieder. Schon wieder auf sich allein gestellt, schon wieder 100% für sich selbst verantwortlich, schon wieder keine Schulter zum Anlehnen. Schon wieder keine starken Arme, die einen halten, wenn man fällt. Schon wieder kein offenes Ohr für die Hürden des Alltags. Schon wieder kein aufmunterndes Lächeln. Schon wieder keinen Anspruch erheben können auf gemeinsame Zeiten, ein Treffen, ein Telefonat, einen Spaziergang.

Sich schon wieder davon überzeugen müssen, dass allein sein doch mehr Vorteile als Nachteile bietet, mehr Freiheiten, mehr eigene Wünsche erfüllen.

So ein Quatsch, denke ich mir. Freiheit zu zweit, das ist viel schöner. Gemeinsam für Dinge kämpfen auch. Für zwei kochen, nicht alleine am Tisch sitzen. Nach Hause kommen und zu wissen, dass man erwartet wird.

Endlich ankommen. Im Leben. Endlich wissen, wo es lang geht. Endlich Gewissheit.
Ankommen. Nicht mehr finden. Nicht mehr reisen. Einfach nur da sein und genießen.

Ja, besser allein, als zu zweit einsam. Freundschaften pflegen, tanzen gehen, beten und Bibel lesen. An der Karriere feilen, endlich daran glauben, dass es tatsächlich Karrieremöglichkeiten gibt, nicht verzagen.

Wird alles! Wieso beschwerst du dich eigentlich? Dir geht es doch sehr gut zur Zeit. Und sowieso besser, als erwartet!?!
– Ja warum wohl??- Äh??
-Weil jetzt endlich mal etwas beschlossen wurde. Etwas ist nun ganz sicher. Da gibt es nichts dran zu rütteln. Das ist jetzt fest. Bombensicher. Kein (ver)Suchen mehr. Kein Hoffen mehr, dass iiirgendetwas iiirgendwann iiirgendwie sein könnte.
Einfach genau wissen, woran man ist. Ist doch ganz einfach, ODER??!!! Ist nur doof, dass ich das nicht selbst von vornherein so beschlossen habe, verstehst du?! Mir wärs lieber, ich wüsste genau, was ich will. Und was ich nicht will. Weiß ich aber nicht. Nach wie vor nicht. Und deshalb gehts mir ja irgendwie gut. Weil ich mir jetzt eigentlich keine Gedanken mehr machen muss, was ich will. Denn jetzt gibts die Möglichkeit nicht mehr. Ich habe nicht mehr zu wollen. So einfach ist das. Das hat auch seine Vorteile, glaub mir.
Ich dachte schon mal sehr lange Zeit, dass ich nicht genau wüsste, was ich will. Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, da wusste ich es plötzlich. Aber da hat auch jemand für mich entschieden, dass ich es nicht mehr so haben sollte. Da hat all die Gewissheit nichts geholfen. Und diesmal wusste ich es ja nicht mal genau. Insofern ist es nun viel einfacher. Zumindest muss ich mir den Kopf nicht darüber zerbrechen.
Ich habe nur immer noch Angst, etwas zu verlieren. Etwas sehr kostbares. Ein Zusammenhalt, eine wahre Freundschaft, eine Ehrlichkeit und eine große Offenheit, ein füreinander da sein, ein zusammen lachen und weinen, ein sich-nerven und ein sich-verstehen. Dieses Etwas ist es wert, bestehen zu bleiben, doch dafür müsste man kämpfen – und das geht nicht allein. Darin müssten wir uns sehr einig sein, damit es erhalten bleibt.
So lange wie möglich.

 

Ich bin glücklich.
Ich bin glücklich, schreibe ich in mein Tagebuch, während ich durch die Stille Nacht nach Hause wandere. Meine Gedanken schweifen noch nach, mein Gesicht lächelt. Ich höre das Lachen noch in meinen Ohren, die Unbekümmertheit. Es war so schön! Ein bisschen genieße die laue Sommerluft noch, dann werde ich tot ins Bett fallen. Aber glücklich.

My Bucket List

Was würde ich wohl auf meine Liste schreiben? Die Liste mit all den Dingen, die ich unbedingt in meinem Leben erleben will? So, wie in dem Film: https://www.youtube.com/watch?v=9-PYBMuD9oI
Oft denke ich, dass das Leben ja noch lange dauern wird. Doch sicher kan man sich nie sein.
Ich weiß nicht, was morgen passiert. Oder in der nächsten Stunde. Es wird sicherlich schwer zu gehen und loszulassen. Obwohl etwas so viel besseres nach dem Tod hier auf Erden auf uns wartet. Eigentlich ist das hier nur ein Prelude. Und der Tod hier auf Erden ist quasi die Geburt für die unfassbar schöne Unendlichkeit zu Hause bei unserem Schöpfer und liebenden Vater.
Carpe Diem.
Nutze den Tag.
Nutze die Stunde.
Nutze die Minute.
Nutze die Sekunde.
Nutze jeden Augenblick.
Genieße jeden Atemzug. Jedes Lächeln. Jeden Tanz. Jeden Freudenschrei. Jede Umarmung. Jeden Regenbogen.