Tanzen ist super!

Tanzen ist super!
Es bringt dich unter Leute, hinaus aus deiner Wohnung, deinem Loch. Du bist dann nicht mehr allein. Es macht Spaß, es bringt Freude: Man Lacht, man improvisiert, man probiert, man unterhält sich, man lernt Leute kennen, man sieht bekannte Gesichter. Und man kann denen begeistert zuschauen, die es richtig gut können – allein das schon beglückt. Und dennoch gibt es niemanden, der es perfekt kann. Tanzen ist immer Experiment, jeder macht es anders. Improvisation. Du bist ganz frei und kannst tun was du willst, bist freiem Lauf, darfst kreativ werden. Und noch dazu hörst du heitere Musik. Musik, die dir bekannt ist und Musik die dir neu ist: eine Entdeckungsreise.
Und das Beste überhaupt am Tanzen: Du bewegst dich. Du machst Sport. Es hat also nicht nur gute Auswirkungen auf deinen Geist, auf deine Seele, sondern auch auf deinen Körper! Das ist dann gleich dreifach gut, denn wie es so schön heißt, „Ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper.“. Und es stimmt.
Wir sind Menschen. Wir brauchen unseren Körper und müssen ihn ernähren: nicht nur mit Essen, sondern auch mit Bewegung. Und auch mit einigen anderen Dingen noch. Menschlich sein.

Menschlich sein – glücklich sein. Der Mensch braucht nicht nur das wahre Glück (oder: wirkliche Freude, so wie du es nennst), sondern auch das kleine Glück. Und das kann er sich durchaus selbst beschaffen, meine ich. Zum Beispiel, indem er tanzen geht. Es ist aber wohl für jeden Menschen etwas anderes, das ihn glücklich macht. Und wenn ich mich jetzt auf die Parkbank setze und den Vögeln lausche, kann es auch das sein, was mich glücklich macht. Oder wenn ich meinen Mitbewohnern (und mir) etwas koche. Es gibt viele Dinge, die es sein können, auch Dinge, die für andere ganz komisch wirken mögen. Und natürlich gibt es dann noch ein anderes Glück, ein höheres, ein tieferes, in wahreres. Und mag es nur kurz Gott, der es dir geben kann, dich mit dem Glück beschenken kann, so musst du es sein, der sich öffnet und beschenken lässt. Wenn du für ihn nicht offen bist, wird er zu dir keinen Zugang finden.

In Summe kannst du nur das anderen weitergeben, was du selber auch besitzt. Wenn du müde bist, kannst du niemandem Kraft schenken, wenn du traurig bist, niemandem Heiterkeit, wenn du selbst erstickst, niemandem Freiheit, wenn du dich selbst nicht magst, kannst du niemanden lieben.

Ich glaube das meint der Spruch.