Der Besuch

Danke, dass du hier warst!

Es hat mich echt gefreut, dich zu sehen. Und besonders auch, dass du zu mir gekommen bist! Und dann war ich auch echt überrascht, dass du so gut gelaunt warst, so fröhlich. Wie kann man dann anders, als auch fröhlich sein? Es war eine schöne Zeit! Ich danke dir dafür.

Freude

Wenn einem, so ganz unverhofft, plötzlich die Freude überkommt!
Wahrscheinlich ein recht zufälliger Zusammenfall mehrerer freudiger Kleinigkeiten.
Eine neue Waschmaschine. Die Wohnung geputzt. Gut gearbeitet, auf die erste Probe ausreichend vorbereitet. Ordnung. Freunde in der WG. Eigentlich weiß ich nicht, was es ist, aber ich kann vor Freude hüpfen. Ein Lächeln im Gesicht. Jetzt noch ein Stündchen tröten.
Smileys.
😀
🙂

Ich bin glücklich.
Ich bin glücklich, schreibe ich in mein Tagebuch, während ich durch die Stille Nacht nach Hause wandere. Meine Gedanken schweifen noch nach, mein Gesicht lächelt. Ich höre das Lachen noch in meinen Ohren, die Unbekümmertheit. Es war so schön! Ein bisschen genieße die laue Sommerluft noch, dann werde ich tot ins Bett fallen. Aber glücklich.

Nachtigall

Was ich jetzt eigentlich noch tun sollte… und was ich gerade wirklich tue.. dieser Unterschied ist in etwa so groß wie Tag und Nacht.
Ich sollte schon längst schlafen. Oder zumindest endlich meine Bewerbungen fertig machen. Wer weiß, wie weit die Deadlines noch entfernt sind.. das weiß man ja irgendwie nie.
Aber nein. Stattdessen höre ich Respighi (https://www.youtube.com/watch?v=Qk1WtIjF9Jw) und träume vor mich hin.
Melo, meloischer, Melodie.
Ich will dieses Stück spielen! Ich habe schon so lange kein richtiges Stück mehr auf dem Klavier geübt…Manchmal reichts mir wirklich! Aber das interessiert ja keinen. Dann kan ich selbst schauen, wie ich am besten zur nächsten Schaukel finde.
Ich will über meinen eigenen Schatten springen. Diszipliniert sein, egal, ob ich will oder nicht. Mich einfach selbst überlisten, mich selbst zwingen. Warum ist mir das so selten möglich? Bin ich zu schwach? Oder sind meine Ideen und meine Gedanken zu stark? Einfach schlafen und morgen früh aufstehen, fleißig sein und mit der Sonne lächelnd in den Tag hineinstarten. Voller Energie und Lebensfreude. Gute Nacht=)

Tanzen ist super!

Tanzen ist super!
Es bringt dich unter Leute, hinaus aus deiner Wohnung, deinem Loch. Du bist dann nicht mehr allein. Es macht Spaß, es bringt Freude: Man Lacht, man improvisiert, man probiert, man unterhält sich, man lernt Leute kennen, man sieht bekannte Gesichter. Und man kann denen begeistert zuschauen, die es richtig gut können – allein das schon beglückt. Und dennoch gibt es niemanden, der es perfekt kann. Tanzen ist immer Experiment, jeder macht es anders. Improvisation. Du bist ganz frei und kannst tun was du willst, bist freiem Lauf, darfst kreativ werden. Und noch dazu hörst du heitere Musik. Musik, die dir bekannt ist und Musik die dir neu ist: eine Entdeckungsreise.
Und das Beste überhaupt am Tanzen: Du bewegst dich. Du machst Sport. Es hat also nicht nur gute Auswirkungen auf deinen Geist, auf deine Seele, sondern auch auf deinen Körper! Das ist dann gleich dreifach gut, denn wie es so schön heißt, „Ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper.“. Und es stimmt.
Wir sind Menschen. Wir brauchen unseren Körper und müssen ihn ernähren: nicht nur mit Essen, sondern auch mit Bewegung. Und auch mit einigen anderen Dingen noch. Menschlich sein.

Menschlich sein – glücklich sein. Der Mensch braucht nicht nur das wahre Glück (oder: wirkliche Freude, so wie du es nennst), sondern auch das kleine Glück. Und das kann er sich durchaus selbst beschaffen, meine ich. Zum Beispiel, indem er tanzen geht. Es ist aber wohl für jeden Menschen etwas anderes, das ihn glücklich macht. Und wenn ich mich jetzt auf die Parkbank setze und den Vögeln lausche, kann es auch das sein, was mich glücklich macht. Oder wenn ich meinen Mitbewohnern (und mir) etwas koche. Es gibt viele Dinge, die es sein können, auch Dinge, die für andere ganz komisch wirken mögen. Und natürlich gibt es dann noch ein anderes Glück, ein höheres, ein tieferes, in wahreres. Und mag es nur kurz Gott, der es dir geben kann, dich mit dem Glück beschenken kann, so musst du es sein, der sich öffnet und beschenken lässt. Wenn du für ihn nicht offen bist, wird er zu dir keinen Zugang finden.

In Summe kannst du nur das anderen weitergeben, was du selber auch besitzt. Wenn du müde bist, kannst du niemandem Kraft schenken, wenn du traurig bist, niemandem Heiterkeit, wenn du selbst erstickst, niemandem Freiheit, wenn du dich selbst nicht magst, kannst du niemanden lieben.

Ich glaube das meint der Spruch.

Valentinstag

Lieber Erik! Sich selbst glücklich zu machen…. Geht das überhaupt? Nur Gott kann einem wirkliche Freude schenken. Freude, die von innen nach außen leuchtet…

Aber es stimmt: wer glücklich ist, kann andere auch glücklich machen!

Vor einem Jahr habe ich mich mit drei Single-Freunden getroffen. Das war ein sehr lustiger Abend. Eine ist inzwischen in festen Händen.

Eine Freundin schrieb mir mal einen Zettel: “Der Herr segne dich. Er erfülle deine Füße mit Tanz, deine Augen mit Freude, deinen Mund mit einem Lächeln, dein Herz mit Liebe und deine Seele mit Frieden.”

Ich sollte wieder mal tanzen!!!

Genies deinen Tag!