Ein wunderbarer Tag.

Ein wunderbarer Tag.

Heute war ein sehr zufriedenstellender Tag. Ich hab drei Stunden lang im Theater geübt, obwohl ich noch nicht ganz gesund bin, und war am Vormittag (eigentlich am frühen Nachmittag) bei unserer Nachbarin oberhalb. Ich habe mich getraut! Gott war mit mir (er stand immer hinter mir). Gut, dass mir Amadeus, der Bassist, zugeredet hat, mit den Nachbarn zu reden. Er war mein Engel, sozusagen. Reden ist immer gut. Wir haben ein paar Minuten geplaudert und nun vereinbart, dass ich bis 16:00 Uhr üben soll, danach eher nicht mehr. Ist doch wunderbar, wenn sie dann nicht klopft, sobald ich übe. Jetzt bin ich angenehm müde und im Bett. Vor Mitternacht! Mit einem Buch vor mir liegend. Wie wunderbar! Ich bin glücklich.

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Spät, später, Danielle

Mega spät ist es wieder. Aber es geht mir wieder besser. Wir reden morgen darüber. Und klären das!!!
Gerade jetzt wo wir diesen Schritt Ende Oktober gegangen sind ist es umso wichtiger!, dass wir uns extrem bemühen. Sonst ändert sich sowieso nichts und das Ganze steht auf der Kippe. Bis morgen!

Genug für heute

Ok, jetzt reichts grad. Ich bin jetzt echt absolut unentspannt. Super. Musste das jetzt sein? So ganz kurz vorm Schlafengehen? Vorm Müdewerden? Es ist eh schon meistens schwer genug für mich einzuschlafen. Für dich ist das ja kein Problem. Egal, was für unangenehme Themen man noch anspricht.

Ansprechen. Das ist genau das Problem. Ansprechen macht mich absolut kirre. Aussprechen. Das hätte ich jetzt gebraucht. Auch wenns per Telefon immer blöd ist.

Musste dieses Thema jetzt unbedingt noch auf den Tisch?

Boah, das ist mir einfach zu viel!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Und wohin soll ich nun mit meiner ganzen Ladung Frust, Energie und Aggression? Bei Gott abladen. Na toll. So eine Überwindung!

Handle with care

Muss ich dir wirklich die Welt erklären, Erik? Wirklich??

Ich war davon ausgegangen, dass das nicht nötig sei. Nicht soooo krass jedenfalls. Nicht soooo detailliert.
Ich habe mich soooo riesig für dich gefreut. Gleichzeitig schossen mir die verschiedensten Fragezeichen durch den Kopf. Wie geht es nun weiter? Wann sehe ich dich? Wie ist es dort wohl? Wann fängst du überhaupt an?
Ja, du hast dich gemeldet. Ja, du hast mich informiert. Ja, es war in Ordnung, dass du um 14:41 Uhr geschrieben hast, dass du noch mit ein paar Leuten essen gehen und dich dann melden würdest. Ich hätte dich lieber am Telefon gesprochen. Natürlich. Aber es war in Ordnung. Dass dieses Essen dann ganze ZWEI Stunden dauern würde hätte ich nicht erwartet. Ich wurde immer kribbeliger und hielt es schon nicht mehr aus. Ich wusste ja nicht einmal, wann du dort anfangen würdest und wie lange du dort leben würdest.
Nach genau 121 Minuten kamen deine schriftlichen Antworten auf mein ungeduldiges Warten. Die Antworten waren knapp und teilweise schwammig. 8 Minuten später habe ich dich dann doch einfach angerufen, nur um zu erfahren, dass du immer noch nicht in Ruhe mit mir sprechen kannst.
1 Minute hätte gereicht. 60 kurze Sekunden mit mir allein am Telefon, um mir ganz kurz alle Wichtigkeiten mitzuteilen und um sich kurz zu hören.

Wie es mir heute geht? Ich bin gespannt, ob du fragen wirst.

Nein, ich bin nicht zimperlich, verwöhnt oder irgendwie sonstwas. Ich bin ich. Ich bin so, wie ich bin und gegen meine Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse kann ich nichts tun. Aber sie sind Teil von mir. Deshalb müssen wir sie beide akzeptieren und damit umgehen lernen.

Hattest du kein Bedürfnis mich zu sprechen?

Reich an Erfahrung, arm an Zukunft

Wie sieht dein Beruf aus, Danielle? Wie willst du Geld verdienen? Nur zwei der vier Kollegen sind wirklich verlässlich und mit ihnen hast du wirklich das Gefühl, dass sie dir treu bleiben.
Die eine hat sich heute nicht mal verabschiedet. Das ist mehr, als du vertragen kannst. Diese Kleingruppenarbeit ist so aufwendig. Wie viele Stunden hast du dafür im Zug verbracht? Wie oft hast du dich geärgert? Wie oft hast du innerlich gekocht? Wie oft denkst du verzweifelt, dass du allein nichts ausrichten kannst?

Ja, es war eine Möglichkeit mal wieder Leute einzuladen. Eine Veranstaltung zu erleben. Diese war schön, die Leute waren begeistert und die Gastgeber waren unglaublich herzlich und so freundlich. Es war so ein schöner Abend. Julius und Vincent waren auch noch dabei. Und natürlich Mira und der Frosch.

 

So nah und doch

so fern.

So fern. Sehr fern. Immer ferner. Und doch zu nah. So nah, dass es schmerzt. Immer wieder. Die Ursache: nicht nah genug. Irgendwo zwischendrin und nirgendwo.

„Es wäre irgendwie cool, wenn ich das mit dir zusammen erlebt hätte.“
-„Ja, stimmt. Diese Erfahrung mit jemandem zu teilen hätte was.“

Mit JEMANDEM

Wären wir fern genug würde mich so etwas nicht kränken. Aber das sind wir nicht. Wären wir nah genug hätte ich Dir meine Meinung gesagt.

Nun ja, das Leben geht weiter. Los gehts! Koffer packen!

Mal wieder.